Camping – die individuelle Freizeitgestaltung

Freitag, 18.09.15

Die Ferien- und Urlaubszeit ist nun endgültig zu Ende, der Arbeits- und Schulalltag ist wieder eingetreten – jedoch spielt das für jeden Outdoorliebhaber keine Rolle. Denn für jeden Outdoor-Fan gibt es immer eine Möglichkeit, z.B. an Wochenenden, die stressige Arbeitswoche hinter sich zu lassen und auch ohne Urlaub, sich beim Camping oder Wandern zu erholen. Ob nun gemütlich an einem See oder überall unterwegs mit dem Wohnwagen – Camping ist jedermanns Geschmackssache. An welchen Orten das Campen richtig Spaß macht und vor allem, welcher Camping-Typ du in Wirklichkeit bist, gibt es folgend zu entdecken.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten des Camping: Einmal, die mehr oder weniger billigere Möglichkeit des Campen, das Zelten. Es wird dann von Zelten gesprochen, wenn draußen, in freier Natur in einem Zelt übernachtet wird – Hauptsache nicht in Gebäuden. Das Zelten ist generell preisgünstiger, da hierfür nur eine Grundausstattung wie ein Zelt, ein Schlafsack und Kochgeschirr benötigt wird. Selbstverständlich gibt es zum Zelten besondere Orte, an den überhaupt gezeltet werden darf. An diesen Orten sind oftmals auch Aktivitäten wie das Angeln, Schwimmen und Wandern möglich, die ausgeübt werden können.

Im Gegensatz zum Zelten gibt es die Möglichkeit, das Campen mobil zu gestalten. Unter mobiles Camping versteht man, das mehrmalige Wechseln des Campingplatzes. Dazu zählt zum Einen der Rucksacktourismus, welches auch als Backpacking bekannt ist. Hierbei hat der Camper seine ganze Camping-Ausrüstung in seinem Rucksack bei sich. Demnach kann zu jeder Zeit, kurzfristig der Ort ausgewählt werden, an dem ein Halt gemacht und das Zelt aufgebaut wird.

Ebenso mobil ist das Campen mit einem Wohnwagen. Das Prinzip mit dem Wohnwagen ist dieselbe, wobei der Camper mit dem Wohnwagen schneller reisen kann und evtl. auch in seinem Wohnwagen Übernachtungsmöglichkeiten hat. Natürlich ist es auch möglich, ein Zelt neben dem Wohnwagen auf zu bauen und im Zelt zu übernachten. Jedoch ist beim mobilem Camping zu beachten, an welchen Orten mit dem Wohnwagen angehalten und geparkt werden darf.

 

Ost- und Nordsee sind die beliebtesten Orte

Je nach Geschmack ist beim Camping jeder Ort ein potenzielles Ziel. Zu den beliebtesten Zielen gehören jedoch der Nord- bzw. Ostsee. Zudem gelten auch die Orte, aus dem man die südeuropäischen Länder schneller erreichen kann, zu den beliebtesten. Aber generell bleiben Camper lieber gerne in Deutschland, da die meisten nur über eine kurze Zeit campen gehen. Demnach wird das Ausland nicht bevorzugt.

Jedoch hat natürlich jeder selbst zu entscheiden, wie das eigene Camping aus zu sehen hat. Je nach Eigenschaft und Aktivität, die beim Camping geplant sind, kann recherchiert und entschieden werden. Natürlich spielt das Wetter auch eine Rolle. Wer generell gerne badet, sollte das Camping an einem See gestalten, wohin gegen der Camper, der gerne wandert, sich schöne Wanderorte aussuchen sollte. Die über 2.000 Campingplätze innerhalb Deutschland sind im Voraus leicht zu informieren. Demnach können die eigenen Interessen mit den Angeboten an den jeweiligen Campingorten verglichen werden. Im Großen und Ganzen ist jeder Ort, an dem das Camping erlaubt ist, eine Möglichkeit zu Campen. Hauptsache man ist einer, der gerne campen geht.

An welchen Orten das Camping erlaubt ist, welche Richtlinien bzw. Regeln dort beachtet werden müssen und wie man sich im Outdoor richtig verhält, gibt es in Kürze bei Outdoor & More.

Richtig bewaffnet, für die etwas kälteren Tage

Mittwoch, 09.09.15

Hallo September! Wir kennen dich als den Monat, der den Sommer und gleichzeitig die heißen Tage weg schickt und uns kältere Tage herbei ruft. Richtig kennen gelernt. Auch laut der Wettervorhersage, ist nun nicht nur der Sommer, mit ihm auch die schönen warmen und zum Teil auch hitzigen Tage vorbei. Für uns Outdoor-Fans macht das natürlich nichts aus. Solange man weiß, wie die etwas kälteren bzw. kälter werdenden Tage, gut bewaffnet überstanden werden können, dürfte der Monat September mit seinem Wetter, für jeden Outdoor-Fan noch mehr Spaß machen.

 

Mit der richtigen Bekleidung gegen Allwetter

Das Verabschieden des Sommers heißt, vor allem für jeden Outdoor-Fan unter uns, kunterbunte Landschaft, schöne Aussicht, aber eigentlich abwechslungsreiche und uneinheitliche Wetterbedingungen, die jedem vor dem Kleiderschrank große Sorgen verbreiten. Wer sich jedoch ein bisschen Mode beschäftigt hat, der hat evtl. von der optimalen Lösung dafür gehört: der Zwiebellook. Wer das zum ersten Mal gehört hat: Der Zwiebellok ist das Ankleiden mehrerer Kleidungsstücke übereinander, also schichtweise. So ist möglich, die Kleidungsstücke schichtweise aus zu ziehen, sobald es einem wärmer wird. Nicht nur in der Modebranche, auch auf Outdoor-Erlebnissen ist das wohlmöglich eine sehr hilfreiche Idee.

Hierzu bietet sich das ZIP IN-System sehr gut an. Durch das Verbinden einer Weste, mit der dazu passenden Jacke durch ein Reisverschluss-System, ist es möglich, bei kälterem Wetter die Jacke an zu lassen, bei wärmer werdendem Wetter, die Jacke ab zu nehmen und mit der Weste weiter zu wandern. Unter der Weste ist es möglich evtl. ein kurzarm bzw. langarm T-Shirt zu tragen. In dem Fall wurde auch der Zwiebellook angewandt, welche schichtweise ausgezogen werden kann. Dazu ist das Reisverschluss-System natürlich nicht zwingend nötig. Mit einem T-Shirt und einer Unterjacke, worauf eine festere Softshelljacke angezogen werden kann, ist jeder Outdoor-Fan unter uns, ebenso sicher und richtig für jedes Wetter geeignet.

Das System mit dem Reisverschluss gibt es auch bei langen Wanderhosen, die nur mit dem Aufziehen des Reisverschlusses zu einer kurzen Hose umgewandelt werden können. Und wenn man dazu noch die geeignete Socke mit den perfekten, funktionsfähigen Wanderschuhen trägt, kann das Wetter so verrückt spielen, wie es nur will, man ist perfekt ausgerüstet.

 

Idealste Entscheidung: der Zwiebellook

Für die nicht mehr wärmer werdenden Tage, ist der Zwiebellock wirklich ein großer Vorteil: Funktionsunterwäsche, Shirt, Unterjacke und eine normale Jacke – das schichtwiese Anziehen der Kleidung bietet bei kälterem Wetter Schutz vor Kälte und Wind. Wenn die Sonne sich wieder blicken lässt und es wieder wärmer wird, kann die Bekleidung, je nach wärme, schichtweise ausgezogen werden. So ist es möglich, jedem Wetter stand zu halten.

Wasser – lebensnotwendige Versorgung, auch im Outdoor

Freitag, 14.08.15

Sommerzeit, Sonne, Urlaub – die Urlaubssaison hat begonnen und jeder, vor allem alle Outdoor-Freunde unter uns, liebt die Sommerzeit. Eigentlich ist es die beste Zeit für den Bergfreund. Schön im trockenen die Bergluft beim Wandern genießen, beim Zelten und in der Nacht die Wärme spüren und nicht mehr frieren. Was will ein Outdoor-Freund mehr. Jedoch müssen diese Wetterbedürfnisse auch nicht immer angenehm werden. Vor allen Dingen können zu hohe Temperaturen dem Körper und dem Kreislauf schaden. Daher ist es umso wichtiger, den Körper bestmöglich zu pflegen. Wasser, ist das Stichwort, welches bei hohen Temperaturen der beste Freund von allen Outdoor-Fans werden muss.

2-3 Liter Wasser pro Tag – aber auch nicht allzu viel

Es ist ganz egal, ob nur ihr nur einen kleinen Spaziergang vor habt oder auch eine etwas längere und anstrengende Wanderung – jeder Mensch sollte am Tag mindestens 2-3 Liter Wasser trinken. Es ist unter anderem auch unwichtig, ob es 35 Grad hat oder nur 20 Grad. Das Wasser sorgt für bessere Stoffwechselvorgänge, ist gut für die Haut und auch für das Urin, welches eine wichtige Rolle für die Entsorgung der Giftstoffe im Körper spielt. Durch zu geringer Aufnahme von Flüssigkeit, werden diese Prozesse nicht gefördert. Da das Wasser auch der Hauptbestandteil des Blutes eines Menschen ist, würde ohne Wasser das Blut dickflüssiger und würde schlechter fließen. Zudem tauchen bei Wassermangel Beschwerden wie Konzentrationsunfähigkeit, schwächere Gehirnleistung und Nierenerkrankungen auf.

Jedoch ist auch die Aufnahme von zu viel Flüssigkeit nicht gesund für den Körper eines Menschen. Wenn das Limit der Flüssigkeitsaufnahme überschritten wird, können diese zu Beschwerden wie Übelkeit und Schwindel auftauchen. In den schlimmsten Fällen können sogar die Zellen im Körper platzen.

Das Trinken bei Outdoor-Erlebnissen

Auch, vor allem jedem Outdoor-Freund, ist es empfohlen, viel Flüssigkeit auf zu nehmen. Vor allen Dingen unterwegs beim Wandern sollte immer wieder kleiner Portionen getrunken werden. Lieber ist es, wenn Wasser getrunken wird, denn durch das Schwitzen verliert der Körper bestimmte Vitamine, die bestmöglich durch Wasser wieder aufgenommen werden können. Jedoch ist das Trinken von leichter Apfelschorle oder isotonischen Getränken nicht negativ. Die Flüssigkeitsaufnahme durch zu stark kohlensäurehaltigen und koffeinhaltigen Getränken, zuckerreiche Getränke oder Alkohol ist nicht erwünscht.

Der Umweltschutz liegt uns, Outdoor-Fans, selbstverständlich sehr am Herzen. Daher eine kleine Info am Rande: Dosen oder Getränkekartons eignen sich nicht günstig für die Outdoor-Tour. Hüfttaschen, die Trinkflaschen enthalten oder Rücksäcke mit Trinkbeutel sind umweltfreundlicher und zudem auch praktischer beim Wandern. Oftmals gibt es auch Wasserstellen an bestimmten Wanderbereichen, die selbstverständlich auch benutzt werden können. Dies sollte jedoch im Voraus informiert werden.

Zusammenfassend: Von Mensch zu Mensch ändert sich die Mindestmenge an Flüssigkeitsaufnahme. Der Schnitt liegt jedoch bei 2-3 Liter pro Tag. Dieser variiert je nach dem, ob eine belastende Aktivität geübt wird oder eher nicht. Auf den Durst sollte aber keiner Warten, denn durstig sein ist nicht immer ein gutes Zeichen für die Flüssigkeitsaufnahme.

Für den kleinen Hunger am Berg – eine ganz große Hilfe

Freitag, 07.08.15

Jeder Bergfreund unter uns weiß, wie anstrengend und kräfteraubend es auf dem Berg sein kann. Und was ist, wenn dann noch der Hunger kommt? Keine Chance, etwas auf dem Berg zu finden. Um auf diesen Moment gut bewaffnet zu sein und auf dem Berg die Mahlzeit am besten genießen zu können, gibt es nur eine mögliche Lösung – das Bergbrotzeitbrett.

Nicht all zu groß, praktisch und sehr hilfreich

Selbstverständlich ist es, dass keiner mit einem vollen Rucksack durch die Berge wandern möchte. Trinksysteme, Matten, Schlafsäcke – Bereits allein die Grundausrüstung für eine Wanderung reicht meistens schon aus, dass der eigene Rucksack vollgestopft eine Last für jeden Wanderer ist. Und wenn dazu noch die riesen Vesperboxen hinzukommen, kann so mancher die Wanderung bzw. die Bergtour gar nicht mehr genießen. Mit dem praktischen und funktionellen Bergbrotzeitbrett, benötigt jeder Bergfreund wenig Stauraum und muss sich nicht mit großen Vesperboxen oder mit unpraktischen Tellern durchkämpfen. Zudem fällt es jedem von uns leichter, solch ein Brett im Rucksack mit zu tragen. Das Bergbrotzeitbrett ist für jeden Wanderfreund ein super Add-on.

Qualität zu gutem Preis

Die Brotzeitbretter gibt es in jeder Form. Rund, eckig, größer oder kleiner, sogar mit individuellen Gravuren – je nach Geschmack und Interesse gibt es diese Bretter zur Verfügung. Die Preislage ändert sich dementsprechend nach der Größe und Form, bzw. mit oder ohne Gravuren.

Wer sich ein Bergbrotzeitbrett gratis ergattern möchte: Im Online-Shop von INTERSPORT gibt es das Brett gratis zu jedem VAUDE-Artikel. Einen besseren Bonus kann sich der Wanderfreund nicht vorstellen.

Trailrunning – die wilde Art des Laufens?

Freitag, 31.07.15

Fast überall abseits der Straße; schmale Pfade mit wilden Hindernissen; Hauptsache lange Wege, egal an welchem Ort – die Definition von Trailrunning ist unterschiedlich. Jedoch steht eines fest: Trailrunning ist nicht auf die eine oder andere Strecke bestimmt, Hauptsache runter von der Straße, ab ins Gelände. Das gemütliche Laufen auf ebenem Asphalt ist mit Trailrunning in die falsche Kategorie geordnet. Aus diesem Grund hat jeder Trailrunner wichtige Dinge zu beachten, denn mit Trailrunning wird es alles andere als angenehm.

 

Gute Laufschuhe sind das A und O

Neutralschuhe, Stabilitätsschuhe, Geländeschuhe – die Auswahl an Laufschuhen bietet heutzutage eine große Vielfalt. Dennoch gibt es viele Läufer, die einen Allzweck-Laufschuh haben, mit dem jeder Lauf, egal auf welchem Untergrund, absolviert wird. Dies ist oftmals nicht die richtige Entscheidung. Um sich sowohl vor Gelenk-, als auch von anderen orthopädischen Schäden am Fuß und Knie zu schützen, gilt es die Anforderungen des Untergrunds und der Laufwege, mit den richtigen Eigenschaften der Laufschuhe zu begleichen. Auch das eigen Körpergewicht und die Form des Fußes spielt bei der Auswahl des Laufschuhs eine entscheidende Rolle.

Für einen Läufer mit einem Normalgewicht und normalem Fuß, eignet sich am Besten der Neutralschuh, welches auch auf Asphalt oder Tartan getragen werden kann. Hingegen brauchen Läufer, die etwas mehr Gewicht mit sich tragen und evtl. dadurch einen Knickfuß besitzen, einen Stabilitätsschuh, der den Mittelfuß und die Fußgelenke stabilisiert.

 

Trailrunning-Schuhe – der besondere Schuh für jedes Trailrunning

Der Trailrunning-Schuh, gehört mit unter anderem den Spikes (Ein Schuh mit Dornen, welches generell für die Leichtathletik benutzt wird. Auch als Nagelschuh bekannt.) zu den Schuhen, die speziell für bestimmte Art des Laufens angefertigt wurde. Für diesen Grund gibt es ein einfaches Beispiel: Ein Rennwagen ohne Profil gehört auf die Rennstrecke und ein Geländefahrzeug mit tiefen Profilen auf das Gelände.

Mit den Rillen in der Sohle eines Trailrunning-Schuhs, wird dem Läufer ein perfekter Halt auf den unebenen, zum Teil auch nassen und matschigen Pfaden, welches das Trailrunning ausmacht, geboten. Ein PKW braucht im Schnee schließlich auch gutes Profil, um gut voran zu kommen.

Nicht nur die Sohle, sondern auf das Obermaterial bei einem Trailrunning-Schuh besteht aus besonderen Materiallein. Diese sind zumeist stabiler und auch wasserfest bzw. wasserdicht. Die Schnürsenkel sind bei diesen Schuhen ebenso extravagant. Sie senken nicht über den Schuh herum, sondern verschwinden meist in der dafür vorgesehenem Stelle auf der Oberfläche des Schuhs, damit wird die Gefahr ausgeschlossen, an irgendwelchen Gebüschen hängen zu bleiben. Weiteren Schutz gibt es bei Trailrunning-Schuhen für die Zehen. Mit einer etwas stabileren Abrundung vorne am Schuh wird zusätzlich Schutz geleistet. Daher sind Trailrunning-Schuhe etwas schwerer als gewöhnliche Laufschuhe. Dennoch ist es möglich, durch die Stabilität der Schuhe, perfekten Halt auf dem Untergrund zu erlangen, welches durch den unebenen Verlauf auf den Strecken, an Wichtigkeit gewinnt.

Für alle Läufer unter uns: Je nach Lauftyp ist es wichtig, sich beim Kauf für die richtigen Laufschuhe zu entscheiden. Daher mit Sicherheit bei einem Berater Informationen einholen und die richtigen Schuhe für das richtige Erlebnis anlegen. Nur somit gelingt es, verletzungs- und schmerzen frei den Lauf zu vollbringen. Die Optik sollte generell die zweite Prio besitzen.

Packliste für ein perfektes Outdoor- (Camping-) Erlebnis

Mittwoch, 01.07.15

Vor jedem Outdoor-Erlebnis stellt sich wohl jeder von uns diese eine Frage: Was nehme ich denn alles mit? Am liebsten wohl den ganzen Schrank und zudem vielleicht sogar noch das eigene Bett. Dies ist selbstverständlich nicht möglich. Die Kapazität der Sachen, die so jeder Camper so mitnehmen darf ist nicht so groß, wie sich es jeder wünscht. Das Erstellen einer Packliste vor dem Packen eignet ist daher für jeden von Vorteil. So gelingt es jedem Camper, nur die richtigen und die wichtigen Sachen mitzunehmen und die unnötigen Sachen zu eliminieren.

Grundausrüstung

Die Grundausrüstung gehört zu den wichtigsten Elementen für das Camping, die auf keinen Fall vergessen werden sollte. Diese ist wie das A und O für den Outdoor. Sie besteht aus:

  • Zelt – Die Größe ist je nach Anzahl der Personen unterschiedlich.
  • Matten – Wer es gemütlicher mag, bedient sich mit einer aufblasbaren Isomatte. Wer weniger Geld dafür ausgeben möchte – eine einfach Standardmatte erfüllt ebenso seinen Zweck.
  • Schlafsack – Auch hier gibt es je nach Qualität und Größe verschiedene Schlafsäcke zur Auswahl.
  • Reise-Kopfkissen – Nicht jeder braucht diesen. Für die gemütliche Nacht ist es jedoch von Vorteil.
  • Unterlage – Um nicht direkt auf nacktem Boden sitzen zu müssen.
  • Leuchtmaterial – Für die Sicht bei Dunkelheit.

Ernährung und Gesundheit

Nicht nur die Unterkunft, sondern auch die Utensilien für die Ernährung und die Gesundheit gehören zu den wichtigen Ausrüstungen für das Outdoor-Erlebnis.  Zu den wichtigsten Materialien, um auch im Outdoor-Erlebnis den Magen zu stärken, zählen folgende Ausrüstungen:

  • Wasserbehälter – Am praktischsten sind die Plastikbehälter, die kleingemacht und zerknittert werden können. Beim Gebrauch wieder aufblasen und mit Wasser füllen.
  • Mehrere Schüssel – Unter anderem für das Essen, aber auch für das umfüllen oder um sich selber zu waschen gut geeignet.
  • Plastikbecher, Löffel und Gabel
  • Utensilien zum Kochen – Hierzu gehören kleine Töpfe und Pfannen, Schneidebretter, Messer
  • Bunsenbrenner/ Benzinkocher – damit das Essen auch gekocht werden kann.

Nicht nur zuhause oder bei anderen Aktivitäten gilt die Gesundheit an erster Stelle, sondern selbstverständlich auch beim Camping. Vielleciht ist es hier sogar etwas wichtiger, um schnell auf die gesundheitlichen Sorgen reagieren zu können. Daher folgend die wichtigsten Utensilien, die jedem Outdoorfreund bei Not helfen wird:

  • Mückenschutz-Spray
  • Sonnenmilch
  • Schmerz- und Fiebertabletten
  • Salbe und andere Heilmittel
  • Erste-Hilfe-Set

Jeder unter uns kennt das Gefühl, immer die kleinen Dinge, die mitgenommen werden sollen, zu vergessen. Genau diese Artikel zählen oftmals zu den wichtigsten. Sie gehen leider zwischen den anderen, größeren Artikel verloren. Mit der folgenden Liste vergisst diese kleinen Artikel kein Campingliebhaber mehr.

  • Taschenmesser
  • Feuerzeug
  • Schnur
  • Taschenlampen
  • Karabiner
  • Sicherheitsnadel
  • Personalausweis
  • Impfpass
  • kleine Brettspiele und Bücher
  • Decken
  • Regenschutz
  • Shampoo, Seife, Deo
  • Feuchttücher, Handtücher, Klopapier

Natürlich ist es jedem Campingfreund unter uns, selbst überlassen, was er mehr mitnehmen möchte oder was weniger. Zudem ist auch entscheidend, zu welchen Verhältnissen das Camping gestaltet wird. Jedoch gibt es trotzdem eine Grundausrüstung, die in euch hier zusammengefasst wurde, die jeder Camper beachten und mit dabei haben sollte.

GORE-TEX® – mit der besonderen Technologie, perfekt ausgerüstet für den Outdoor

Freitag, 08.05.15

Es ist doch sicherlich, auch bei euch, oft der Fall, die eigene Bekleidung nicht direkt dem Wetter anpassen zu können – die Sonne scheint, aber der Wind ist kalt. Oder es regnet, jedoch ist es sehr warm. Da man sich dem Wetter oftmals nicht verlassen kann, wünscht man sich in solchen Situationen die „Allzweck-Bekleidung“. So eine Bekleidung gibt es natürlich nicht, aber es gibt eine Möglichkeit, die für all die Verwirrung ein Ende bringt: die GORE-TEX – Technologie®.

Eine Bekleidung, eine Geschichte – viel Technologie

Wer hätte gedacht, hinter Kleidung würde sich eine Technologie verstecken. Auch wie der Name schon sagt, ist die GORE-TEX® eine Technologie, die durch Bob Gore im Jahre 1969 die Fahrt aufgenommen hat. Mittlerweile gibt es über hundert weltweit führende Marken, vor allem im Outdoor-Bereich, die GOE-TEX® – Artikel verkaufen.

In der Tat ist GORE-TEX® eine Technologie, die die Besonderheit besitzt, den Schutz vor allen Witterungsverhältnissen zu bewahren und sich allen Bedingunen anzupassen. Ob bei Regen, in der Sonne oder bei Wind – mit GORE-TEX® ist jeder Outdoor-Freund sehr gut ausgestattet. Sicherlich ist es für das Outdoor-Erlebnis nicht nur wichtig, vor Nässe und Wind geschützt zu sein. Genauso wichtig ist es, den Artikel wohlfühlend zu tragen.

Verschiedene Artikelauswahl, verschiedene Funktion

Die GORE-TEX® – Technologie ist in vielen Bereichen vertreten. Generell und am besten ist sie für die Outdoor-Freunde unter uns geeignet. Ob tief im Tal oder hoch auf dem Berg – die Bekleidung mit der GORE-TEX® – Technologie ist der beste Wegbegleiter für das Outdoor-Erlebnis.

Da beim Wandern bzw. im Outdoor-Bereich die Schuhe zu den wichtigsten Bestandteilen gehören, gehören sie zu den beliebtesten GORE-TEX® – Artikeln. Atmungsaktiv, wasserdicht, angenehmer Gehkomfort – die besten Eigenschaften für ein gemütliches Laufen auf jedem Untergrund. Für die Wanderleute unter uns: nichts anderes als GORE-TEX® – Technologie für die Füße.

Natürlich sind es nicht nur die Schuhe, die beim Wandern eine hohe Funktion gewährleisten müssen – die Jacke bzw. die Oberbekleidung spielt genau so viel eine große Rolle. Durch die wichtigen Eigenschaften wie Wasserdichte, Winddichte und Atmungsaktivität, hat jeder Bergfreund unter uns die beste Voraussetzung für eine angenehme Wanderung.

Funktionalität und Mode – der Beste Mix

Erfahrungsgemäß kann ich von einem Artikel berichten, bei dem ich nur positive Erfahrungen machen konnte. Es handelt sich um den SALOMON Multifunktionsschuh Saruna GTX. Das beeindruckende bei diesem Schuh fand ich zum Einen die Optik, welches, trotz, dass es ein Outdoor-Schuh ist, dennoch modisch aussieht und zum Anderen das Gewicht, welches trotz der Breite und dicke des Schuhs, dennoch sehr leicht ausfällt. Ich hatte das Gefühl, diesen Schuh nicht zwingend im Outdoor tragen zu müssen, sondern ggf. auch für eine Freizeitwanderung.

Zu den Funktionalitäten übergegangen, gibt es nichts Negatives zu berichten. Das Versprechen der GORE-TEX® – Funktionalität sind ohne Widersprüche eingetroffen. Unter perfekten Bedingungen – ein Tag davor Regen, am Erlebnistag dann nasser Untergrund mit wechselhaftem Sonnenschein und eher trüber Luftfeuchtigkeit – hat dieser Schuh alle Erwartungen sorgenlos erfüllt. Nach dem anstrengenen Outdoor-Erlebnis schließlich: weder nasse Füße von dem nassen Untergrund und den ganzen Pfützen, noch verschwitzte Füße durch die wechselhaft, unangenehmer Wärme. Dadurch, dass der Schuh, unter anderem durch sein leichtes Gewicht, auch Komfort bietet, war anschließned von Fuß- bzw. Muskelschmerzen keine Rede.

Wenn das nächste Outdoor-Erlebnis vor der Türe steht und das Wetter zu Verwirrung sorgt, sind Artikel mit der GORE-TEX® – Technologie die besten Freunde.

Zelt Teil 2 – Das richtige Zelt für Trekkingtouren

Dienstag, 21.10.14

Im zweiten Teil meiner Zeltserie erläutere ich die Eigenschaften, die ein gutes Zelt für Trekkingtouren und andere Outdoor-Abenteuer haben sollte. Zelte sind wie ein Zuhause, das man mit in die Natur nimmt. Mit dem richtigen Zelt seid ihr im Urlaub vor den meisten Unwettern geschützt.

Zelteigenschaften

Beim Kauf von Zelten solltet ihr folgende Kriterien beachten:

Personenzahl:

Je mehr Personen in einem Zelt Platz finden sollen, desto breiter ist es. Einen Standard für den Platz pro Person gibt es nicht, aber als Richtwert kann die Breite einer durchschnittlichen Isomatte herangezogen werden, und die liegt zwischen 50 und 66 Zentimetern. Bei Touren ab drei Personen, solltet ihr eventuell mehr als ein Zelt mitnehmen. Je mehr Personen ein Zelt fassen kann, desto schwerer wird es für den Träger. Seid ihr allerdings zu zweit und wollt euer Gepäck im Innenraum des Zeltes lagern, bietet sich – je nachdem wie viel Gepäck ihr dabei habt– auch ein Dreipersonenzelt an.

Vor- und Nachteile von Zelttypen:

Wie bereits in meinem ersten Text zum Thema Zelt beschrieben, sollte die Entscheidung für einen bestimmten Zelttyp von der Art des Einsatzzwecks abhängen. Die beliebtesten Zelttypen für Trekkingtouren sind Geodäten, Kuppelzelte und Tunnelzelte. Ein Vorteil von Kuppelzelten, auch Iglu-Zelte genannt, ist ihre selbsttragende Konstruktion. Zwar empfiehlt es sich, das Zelt nach dem Aufbau mit Heringen im Boden zu fixieren, dennoch steht es auch ohne Fixierung sehr stabil. Nachteilig bei dieser Art von Zelt ist je nach Größe die Aufbauprozedur, die bei größeren Zelten zumeist nicht alleine zu bewältigen ist. Bei Regen kann sich der Aufbau von Kuppelzelten und Geodäten als schwierig erweisen, da häufig zunächst das Gestänge mitsamt dem Innenzelt aufgebaut wird und im Anschluss dann das Außenzelt darüber gezogen wird. So kann es passieren, dass das Innenzelt nass wird und das Wasser sogar in den Zeltinnenraum eindringt. Habt ihr Kuppelzelt und Geodät aber erstmal aufgebaut, sind sie bei korrekter Abspannung äußerst sturmsicher und werden deshalb auch gerne für Expeditionen oder Touren in die Berge verwendet.

Als unproblematisch bei Regen erweisen sich hingegen Tunnelzelte, welche die Möglichkeit bieten, Innen- und Außenzelt zusammen aufzubauen. Ein weiterer Vorteil ist das gute Verhältnis zwischen Raumnutzung und Zeltgewicht aufgrund ihres bogenförmigen Aufbaus. Wegen ihrer geraden Wände, die in ein gebogenes Zeltdach münden, bieten Tunnelzelte viel Platz bei geringer Stellfläche. Der Nachteil von Tunnelzelten liegt in ihrer Stabilität. Eine Fixierung mit Heringen im Boden ist unbedingt erforderlich, da die Zeltkonstruktion ansonsten keinen Halt hat. Aufgrund ihrer Form sind Tunnelzelte sehr windanfällig und sollten deshalb in Windrichtig aufgebaut werden, damit sie weniger Angriffsfläche bieten.

Zeltgewicht:

Je anstrengender eure Trekkingtour wird, desto leichter sollte das Zelt sein. Zelte, die ihr mit dem Fahrrad oder dem Auto transportiert, können ruhig etwas schwerer sein. Das Gewicht eines Zeltes hängt von seiner Größe, Bauart und den verwendeten Materialien ab. Die Gewichtsangaben, die von vielen Herstellern genannt werden, beziehen sich auf das Minimal- und das Maximalgewicht.

Zelteingang:

Ein Zelt kann durchaus mehr als einen Eingang haben. Das kann sehr nützlich sein, wenn ihr beispielsweise vermeiden wollt euren Zeltmitbewohner zu wecken, sollte dieser am Eingang schlafen. Die Belüftung ist bei mehreren Zelteingängen ebenfalls besser. Wenn sich das Wetter verschlechtert, könnt ihr den Eingang wählen, der sich auf der wetterabgewandten Seite befindet, sodass Regen und Schnee nicht direkt in das Zelt eindringen können.

Schlafposition:

Wenn sich Zelteingang und Apsiden parallel zur Schlafseite befinden, dann handelt es sich um ein Querschläfer-Zelt. Ein solches Zelt eignet sich gut bei zwei Eingängen auf jeweils gegenüberliegenden Seiten. So hat jeder eine Öffnung nach außen, wenn es sich um ein Zweipersonenzelt handelt. Längsschläfer-Zelte sind dementsprechend Zelte, in denen die Bewohner mit dem Kopf bzw. Fuß zum Zelteingang hin schlafen. Tunnelzelte sind formbedingt meistens Längsschläfer-Zelte.

Apsiden:

Viele Zelte verfügen über einen oder mehrere Zeltvorräume, so genannte Apsiden (Plural von Apsis). Gerade bei schlechtem, Wetter können Apsiden am Zelt sinnvoll sein, denn schmutzige Kleidung im Zelt aufzubewahren, ist meiner Erfahrung nach nicht gerade angenehm. Mit einer Apsis ist eure Kleidung vor Nässe geschützt, wird aber dennoch separat gelagert. An sonnigen Tagen spendet eine Apsis Schatten. Grundsätzlich gilt jedoch je größer die Apsiden desto höher das Zeltgewicht.

Innenraummaße:

Wenn ihr euch auch außerhalb der Schlafzeiten im Zelt aufhaltet, weil beispielsweise das Wetter schlecht ist, solltet ihr aufrecht im Zelt sitzen können. Auch finde ich es bequemer sich in einem Zelt umzuziehen, das etwas höher ist. Da ein Zelt nicht an allen Stellen gleich hoch ist, solltet ihr die Höhe bei der Entscheidung für einen bestimmten Zelttyp miteinbeziehen. Wenn ihr eure Sitzhöhe messt, müsst ihr noch einige Zentimeter für die Isomatte hinzufügen. Auch bei der Liegefläche müsst ihr einiges bedenken. So viel Platz wie im eigenen Bett hat man meistens nicht, dennoch solltet ihr in eurem Zelt ausreichend Platz haben, um gut schlafen zu können. Neben der Isomatte können gerne noch ein paar Zentimeter Platz für Taschenlampe, Buch und Wertsachen sein.

Zelt aufbauen

Ein Zelt aufzubauen kann mitunter eine langwierige Angelegenheit sein. Gerade bei Trekkingtouren habe ich am Ende des Tages meist nicht mehr so viel Zeit, bis es dunkel wird. Also muss der Zeltaufbau entweder schnell gehen oder im Dunkeln zu bewältigen sein. Jeder hat seine eigenen Präferenzen und so gibt es entsprechende Zeltkonstruktionen, die sich auf verschiedene Arten aufbauen lassen. Beispielsweise können Innen- und Außenzelt gleichzeitig aufgebaut werden, wenn sie miteinander verbunden sind. Die zweite Möglichkeit ist, zuerst das Innenzelt aufzubauen und dann das Außenzelt darüber zu spannen. Bei der dritten Möglichkeit wird erst das Außenzelt samt Gestänge aufgebaut und das Innenzelt dann eingehängt.

Wenn ihr all diese Kriterien bei der Auswahl eines Zeltes beachtet, dann sollte einer angenehmen Trekkingtour nichts mehr im Wege stehen, selbst wenn das Wetter einmal umschlägt. Die Frage, ob ihr lieber auf ein wenig Komfort verzichtet und dafür ein leichteres Zelt habt oder ob ihr ein bisschen schwerer tragt und dafür mehr Komfort bei der Zeltausstattung habt, müsst ihr euch selbst beantworten.

Zelt Teil 1 – Die richtigen Zelte für jede Gelegenheit

Donnerstag, 09.10.14

Ein Zelturlaub bedeutet Abenteuer. Ihr befindet euch in der wilden Natur, und falls ihr damit nicht gerade einen Campingplatz mit fließendem Wasser assoziiert, müsst ihr auf sämtlichen Komfort der modernen Welt verzichten. Abgesehen vom Schlafplatz – der sollte Wind und Wetter fernhalten, möglichst viel Platz bieten und leicht auf- und wieder abzubauen sein. Wenn ihr nicht gerade mit einem Wohnmobil unterwegs seid, kann auch ein Zelt all diese Ansprüche erfüllen.

Das passende Zelt für euren Urlaub

Die Entscheidung für ein bestimmtes Zelt hängt zunächst von der Art der Unternehmung, der Transportmöglichkeit und der Anzahl der Personen ab, die darin schlafen. Wenn ihr nicht mit dem Auto unterwegs seid, sollte das Zelt möglichst leicht sein. Bei einer Trekkingtour ist ein Zeltgewicht von vier Kilogramm für ein Zwei-Personen-Zelt meiner Meinung nach in Ordnung. Bei anstrengenden Bergwanderungen ist jedoch jedes zusätzliche Gramm eine Belastung. Egal wie schwer es ist, eines muss jedes Zelt können – es sollte wetterbeständig sein.

Wind darf nicht ins Innere durchdringen, und das Zelt muss ihm äußerlich standhalten. Genauso verhält es sich mit Nässe. Die Wasserfestigkeit wird in Wassersäulen gemessen. Nach DIN-Norm gilt ein Zelt ab einer Wassersäule von 1.500 Millimeter als wasserdicht.

Große Familienzelte eignen sich sehr gut für einen Campingurlaub mit mehreren Personen, da sie viel Komfort bieten. Bei einem solch schweren Zelten lohnt sich die Anreise mit dem Auto. Sehr leichte Zelte unter zwei Kilogramm eignen sich für kurze und anstrengende Touren, sie versprechen allerdings nicht sehr viel Komfort. Für einen längeren Trekkingurlaub finde ich Zelte mit maximal vier Kilogramm besser geeignet, da sie mehr Schutz und Komfort bieten. Expeditionszelte müssen den härtesten Wetterbedingungen trotzen und werden meist in extremem Gelände aufgebaut.

Für welchen Zelttyp ihr euch auch entscheidet, auf eine gute Qualität solltet ihr bei allen achten. Hochwertige Gestänge aus Aluminium oder Fiberglas erweisen sich als stabil und langlebig. Die Nähte an einem Zelt sollten gerade verlaufen und im besten Fall doppelt, also als Kappnaht, vernäht sein. Das Außenzelt sollte aus Polyester, Polyamid (mit Silikon beschichtet) oder Polyurethan sein, denn diese Materialien sind wetterbeständig und robust. Das Innenzelt muss atmungsaktiv sein und dennoch windgeschützt. Da der Zeltboden einiges aushalten muss, sollte er aus einem starken und wasserfesten Material bestehen, das gut vernäht ist. Ich benutze immer eine Unterlage unter dem Zeltboden, sie bietet zusätzlichen Schutz vor spitzen Gegenständen und nassen Böden.

Unterschiedliche Zelttypen

Geodät-Zelt

Das Geodät-Zelt hat die Form eines Kuppelzeltes, das durch mindestens drei sich kreuzende Zeltstangen gespannt wird. Diese Konstruktion macht das Geodät-Zelt sehr stabil. Somit ist es bestens für Expeditionen, Bergtouren und Camping bei kalten Temperaturen geeignet. Diese Art Zelt ist eher leicht, denn man muss mit ihm im Gepäck oftmals durch sehr unwegsames Gelände laufen. Durch seine stabile Bauweise könnt ihr das Geodät-Zelt zudem als freistehendes Zelt nutzen, solange sich genügend Gewicht im Zelt befindet.

Tunnelzelt

Das Raumwunder unter den Zelten. Es ist meist mit mehreren Kammern versehen, sodass ihr auch mal einen Regentag in ihm verbringen könnt, ohne gleich Platzangst zu bekommen. Ein Zelt in Tunnelform bietet am meisten Fläche. Viele Modelle verfügen über einen Zeltvorraum, eine so genannte Apsis (Plural Apsiden), in dem euer Gepäck lagern kann. Durch die Sogwirkung der Zeltkonstruktion ist für eine optimale Belüftung gesorgt. Tunnelzelte sind in der Regel für mehr als zwei Personen ausgelegt. Allerdings sind sie durch ihre lange Seite windanfälliger als viele andere Zelte. Beim Aufbau eines Tunnelzeltes solltet ihr deshalb darauf achten, dass es mit der kurzen Seite in den Wind gestellt wird.

Kuppelzelt

Im Gegensatz zum Tunnelzelt können Kuppelzelte größeren Belastungen standhalten. Bei dieser Zeltart werden zwei Gestängebögen diagonal über dem Mittelpunkt aufgespannt. Wie beim Geodät-Zelt ist auch beim Kuppelzelt durch seinen Aufbau nicht unbedingt eine Befestigung am Boden nötig. Nachteilig ist das höhere Gewicht aufgrund der schwereren Gestängebögen. Kuppelzelte kommen häufig bei mehrtägigen Wandertouren, Expeditionen und beim Camping zum Einsatz.

Wurfzelt

Das Wurfzelt ist der Zelttyp mit der wohl kürzesten Aufbauzeit. Es errichtet sich fast von selbst, sobald ihr es aus seiner Aufbewahrungstasche geholt und in die Luft geworfen habt. Der Nachteil an so einem Zelt ist das etwas größere Packmaß im Vergleich zu anderen Zelten.

Einbogenzelt

Bei diesem Zelttyp wird nur eine Stange quer über das Zelt gespannt. Diese Zelte haben ein sehr geringes Gewicht und ein kleines Packmaß, sodass sie sich gut als Ein-Personen-Zelte eignen.

Wenn ihr euer Zelt online kaufen möchtet, findet ihr im Fachhandel, beispielsweise bei Intersport, qualitativ hochwertige Zelte.

Wie finde ich den richtigen Wanderrucksack?

Montag, 08.09.14

Das Wandern ist der moderne Abenteuer-Urlaub und macht mit dem richtigen Equipment gleich doppelt Spaß. Outdoor-Kombi, Zelt und Kocher wollen sicher verpackt sein, aber worin? Ein passender Wanderrucksack gehört zu den Kernstücken der Outdoor-Ausrüstung. Die Menge an guten und weniger guten Rucksäcken im Handel erschwert jedoch die richtige Wahl. Deshalb möchte ich euch mit diesem Guide bei der Entscheidung helfen. Mit einigen Fragen kann die Auswahl schon im Voraus verringert werden:

  • Wieviel Gepäck habe ich?
  • Wie lang ist die Wanderung?
  • Durch welches Gelände geht es?
  • Bei welchem Wetter soll der Rucksack getragen werden?
  • Auf welche Extras lege ich Wert?
  • Wie hoch ist das Budget?

Die wichtigsten Kriterien eines Wanderrucksacks sind: Größe, Gewicht, Funktionen und natürlich der Preis. Für minimalistisch Reisende sollte ein Volumen von 40 Litern ausreichen. Bei 60 bis 70 Litern passt schon eine ganze Menge mehr in den Wanderrucksack. Es gibt auch noch größere Rucksäcke, aber Vorsicht: Viel Stauraum verführt zur Mitnahme von (zu)viel Gepäck.

Natürlich beeinflussen auch der Wanderstil und das Ausflugsziel die Wahl des Rucksacks. Wer gerne querfeldein wandert, sollte Wert auf ein robustes und gut gepolstertes Modell legen. Gerade für längere Touren ohne Einkehr in Wanderunterkünfte solltet ihr über einen guten Trekkingrucksack nachdenken. Den könnt ihr lange bequem tragen. Mit schlanken Modellen kommt ihr auch problemlos durchs Gelände. Den Fjällräven Abisko 65 und den AC Lite 22 von Deuter haben wir bereits für euch getestet. Extrem leichte Rucksäcke wie der Huckepack sind für Touren mit weniger Gepäck geeignet. Bei letzterem hat uns die Optik besonders gefallen. Inzwischen gehen Funktionalität und sportliches Design aber bei den meisten Modellen bestens zusammen. .

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